...und die Welt steht still -
Letzte Lieder und Geschichten
Sterbende Menschen erzählen von der Musik ihres Lebens

Sterbenskranke Menschen im Hospiz haben von Liedern erzählt, die für sie im Leben bedeutsam waren, die ihnen Halt gaben, Trost und Hoffnung. Ihre Lieder werden nun gesungen und ihre Geschichten erzählt.

Die Ricam Hospiz Stiftung hat das dokumentarische Kunstprojekt erneut nach Berlin gebracht – mit neuen letzten Liedern und Geschichten.

25. November 2017 - 19:30 Uhr
St. Marienkirche - Berlin-Mitte

mit
Eva Mattes
und Christoph Maria Herbst

unter der Schirmherrschaft
des Senators für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer

Ralf Sach (musikalische Leitung)
Marien Vokalensemble – Chorleitung: Marie-Louise Schneider
Christina Schmid (Sopran)
Mareike Bender (Mezzosopran)
Ralf Kopp (Video)

ein Projekt von Stefan Weiller (Konzept, Text, Gesamtleitung)

Das waren "Letzte Lieder" in Berlin 2017

Sterbende erzählen von der Musik ihres Lebens

Am Vorabend des Totensonntags haben 800 Gäste der Ricam Hospiz Stiftung das Benefizevent „Letzte Lieder“ in der Marienkirche in Berlin besucht. Sterbenskranke Menschen im Hospiz hatten Monate zuvor von Liedern erzählt, die für sie im Leben bedeutsam gewesen waren. Ihre Geschichten wurden von der Schauspielerin Eva Mattes und Grimme-Preisträger Christoph Maria Herbst vorgelesen. Unter der Schirmherrschaft des Berliner Senators für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, interpretierten zahlreiche Musiker letzte Liedwünsche.

Die Lieder des Abends waren so unterschiedlich wie die Menschen, die sie sich gewünscht hatten. Sie reichten von David Bowie, Herbert Grönemeyer über Paul Gerhardt und Whitney Houston bis hin zu Monteverdi und Nirvana. Volkslied stand neben Popsong, Streichquartett neben Schlagzeug. Unter den 50 Künstlern befanden sich unter anderem das MarienVokalensemble, die Sängerinnen Mareike Bender und Christina Schmid und zahlreiche weitere Musiker aus Klassik und Pop.

Bei freiem Eintritt wurde um Spenden gebeten. Am Abend spendete das Publikum 9.300 Euro. Am Tag darauf wurden online 1.140 Euro gespendet. Die Spenden fließen in den Aufbau des Hospizzentrums der Ricam Hospiz Stiftung mit Berlins erstem Tageshospiz für Erwachsene.

Die „Letzten Lieder“ in Berlin wurden durch die Unterstützung zahlreicher Berliner Unternehmen, der Mariengemeinde und des Bezirksamtes Neukölln realisiert.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten auf und hinter der Bühne, bei allen Unterstützern und bei allen, die gespendet haben.

Rückblick

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