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Dorothea Ihme, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Ricam Hospiz (Foto links) mit Dorothea Becker, Vorstandsvorsitzende der Ricam Hospiz Stiftung

30 Jahre ist es her. Eine große Liebe, ein verheirateter Mann, eine komplizierte Beziehung. Schwierige berufliche Zeiten für ihn, er ist arbeitslos, plant einen Neustart, will sich selbständig machen, hat aber wenig Geld. »Aus Liebe« biete ich ihm ein privates Darlehen an. Wir fassen einen regulären Darlehensvertrag ab, unterschreiben beide – und 23 Jahre liegt er in meinem Ordner, ohne das etwas geschieht. Wir verlieren den Kontakt. Irgendwann kommt Post von ihm. Er lebt unter bescheidensten Verhältnissen, ist sehr krank. Es bekümmert ihn, dass er die Schulden nie hat zurückzahlen können … und beginnt mit einem monatlichen Betrag von 20 Euro seine Schulden abzutragen. Vor 3 Jahren besuche ich ihn zum ersten Mal nach all den Jahren. Er ist schwerkrank, kann nicht mehr aus seiner Wohnung und freut sich mich zu sehén. Im April 2016 – also 30 Jahre später – schickt er mir eine überraschende Abschlussrate. Diesmal hat ihn ein Tumor an der Zunge betroffen. Er musste das Rauchen aufgeben und hat davon Geld zurückgelegt. Für die Rückzahlung an mich.Er überweist mir 500 €. Ich beschließe, genau dieses Geld für  einen Baustein zu spenden. Für das Leben!

 

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